Rezension zu „Endgame 01. Die Auserwählten“ von James Frey

Gebundene Ausgabe: 592 Seiten
Verlag: Oetinger (7. Oktober 2014)
ISBN-13: 978-3789135224
Originaltitel: The Calling
empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Preis: 19,99€; auch als TB, als E-Book und als HB erhältlich

Bildquelle: oetinger.de

Heute gibt es von mir mal wieder eine Rezension aus der Konserve. Dieses Buch habe ich gelesen, als es dieses Blog noch nicht gab. Da ich nun gerade den 2. Band der Trilogie lese, möchte ich euch aber meine Rezension zum 1. Band nicht vorenthalten.  😉

Wird dem Hype nicht ganz gerecht

Inhalt:
Endgame hat begonnen, das Spiel, das irgendwelche außerirdischen Götter der Menschheit aufgedrückt haben. Seit unzähligen Generationen werden die Kinder der alten Geschlechter darauf getrimmt, bereit zu sein, wenn es so weit ist. Die Einschläge von 12 Meteoriten, verteilt über den ganzen Erdball, kündigen nun den Beginn an. Die Spieler müssen Rätsel lösen, kämpfen und dürfen sich keine Skrupel erlauben, denn am Ende kann höchstens einer gewinnen und mit ihm sein Geschlecht. Der Rest der Menschheit wird sterben.

Meine Meinung:
Es gab ja einen Riesenhype um dieses Buch. Meiner Meinung nach ist er nicht gerechtfertigt. Das Besondere ist sicher, dass man selbst miträtseln und am Ende einen Schatz im Wert von 500.000 $ gewinnen kann. Dafür ist der Text mit zig Zahlen und anderen Hinweisen gespickt, die zu entschlüsseln sind. Aber ehrlich: obwohl ich mich für Codes und dergleichen interessiere, hatte ich hier nicht den Hauch einer Chance, einen Schritt weiter zu kommen.

Die Handlung an sich ist einigermaßen spannend, allerdings beruht ein Großteil der Spannung auf der willkürlichen Brutalität der Spieler. Hier werden Bomben gezündet, Mitspieler gefoltert, Passanten im Vorbeigehen getötet, ohne mit der Wimper zu zucken. Nur wenige der Mitspieler haben so etwas wie ein Gewissen – bezeichnenderweise kommt die US-amerikanische Kandidatin hier am besten weg.

Interessant fand ich die verschiedenen Ansätze der Jugendlichen (alle zwischen 13 und knapp 20 Jahren), von denen einige sich mit anderen zusammenschließen, während die übrigen sich lieber als Einzelkämpfer durchschlagen. Die Perspektive wechselt zwischen den 12 Spielern hin und her, wobei einige mehr, andere weniger Gewicht bekommen.

Geärgert hat mich, dass der Leser bei der Lösung außen vor gelassen wird. Immer wieder erfährt man, dass die Spieler eine zündende Idee oder einen Code geknackt haben, doch was sie herausgefunden haben, erfährt man nicht.

Fazit:
Keine Offenbarung, aber trotz allem bin ich neugierig auf den nächsten Band.

Die Trilogie:
1. Die Auserwählten
2. Die Hoffnung
3. Die Entscheidung

★★★★☆

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7 Gedanken zu “Rezension zu „Endgame 01. Die Auserwählten“ von James Frey

    • Ja, klar, es ist schon so, dass es hier auch 12 Spieler aus 12 versch. Gruppen gibt, die für ihre Gruppe siegen wollen und die anderen ausschalten müssen. Aber damit hat es sich auch schon mit der Ähnlichkeit. Endgame ist viel brutaler als Panem und hat auch einen ganz anderen Hintergrund. Ich würde da jetzt nicht von „abgeschaut“ reden wollen.

      LG Lilli

      Gefällt 1 Person

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