Rezension zu „Fingerhut-Sommer“ von Ben Aaronovitch

Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (21. August 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3423216029
Originaltitel: Foxglove Summer
Preis: 9,95€
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

 

 

ACHTUNG: Dies ist der 5. Band der Peter Grant-Reihe. Meine Rezension kann daher SPOILER zu den ersten vier Bänden enthalten. Diese sollte man am besten vorher gelesen haben.

 

Peter Grant muss aufs Land

Inhalt:
In einem kleinen Dorf weit außerhalb von London werden zwei elfjährige Mädchen vermisst. Sie verschwanden gleichzeitig aus ihrem jeweiligen Elternhaus. Sind sie einfach abgehauen, wurden sie gleichzeitig entführt? Und vor allem: Liegt dem Vorfall etwas Magisches zugrunde? Peter Grant muss sich aus dem Komfort seiner geliebten Großstadt herauswagen und es mit den Dorfbewohnern aufnehmen.

Meine Meinung:
Anders als in den bisherigen Bänden der Reihe bearbeitet Peter dieses Mal nur einen Fall. Mir hat das eigentlich recht gut gefallen, denn so konnte ich mich voll und ganz darauf konzentrieren, und er ist ja auch komplex genug, um ein ganzes Buch zu füllen. Die Rahmenhandlung mit Lesley und dem Gesichtslosen wird hier kaum weitergeführt, sodass man diesen Band notfalls auch als Stand alone lesen kann, aber wirklich nur notfalls. 😉

Erfrischend waren auch die neuen Charaktere, die Dorfbewohner und Dorfpolizisten, die hier erstmals mitmischen. Aber natürlich gibt es auch ein Wiedersehen mit einigen Flüssen, allen voran Beverley Brooks, die Peter grandios unterstützt. Nightingale agiert nur aus dem Hintergrund und von Lesley hört man leider nicht allzu viel, nachdem sie sich im letzten Band aus dem Staub gemacht hat.

Wie gewohnt, schreibt Ben Aaronovitch wieder sehr unterhaltsam, mit viel Witz und Charme. Auch viele spannende Szenen hat er eingebaut, sodass nie Langeweile aufkommt.

Der Zauberlehrling Peter entwickelt sich meiner Meinung nach ganz prächtig. Er wird immer selbstbewusster im Umgang mit den Kollegen, aber auch mit der Magie und magischen Geschöpfen. Sein Pflichtbewusstsein und seine leichte Naivität bringen ihn aber auch immer wieder in die Bredouille und in höchste Lebensgefahr. Wie gut, dass dann immer ein Freund zur Stelle ist, um ihn zu retten.

Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung der Peter Grant-Reihe, für mich einer der besten Bände. Nun freue ich mich auf den nächsten Teil. Ich bin schon sehr gespannt darauf.

Die Reihe:
1. Die Flüsse von London
2. Schwarzer Mond über Soho
3. Ein Wispern unter Baker Street
4. Der böse Ort
5. Fingerhut-Sommer
6. Der Galgen von Tyburn

★★★★☆

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s