Rezension zu „Der böse Ort“ von Ben Aaronovitch

Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (1. Mai 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3423215077
Originaltitel: Broken Homes
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

 

 

 

ACHTUNG: Dies ist der 4. Band der Peter Grant-Reihe. Meine Rezension kann daher SPOILER zu den ersten drei Bänden enthalten. Diese sollte man am besten vorher gelesen haben, sonst wird man sich mit der Handlung schwertun, da sie auf den Vorgängern aufbaut und auch immer wieder auf vergangene Ereignisse Bezug genommen wird.

Sehr skurril, very British

Inhalt:
Peter Grant ist immer noch hinter dem Gesichtslosen her, der einfach nicht zu fassen ist. Daneben will auch der Mord an einer gesichtslosen Frau aufgeklärt werden, ebenso wie der Fund eines deutschen Buches aus der Weimarer Weißen Bibliothek. Peter und Lesley quartieren sich im Skygarden Tower, einem Sozialwohnblock, in London ein, um inkognito den Spuren nachgehen zu können.

Meine Meinung:
Wieder einmal hat mir Ben Aaronovitch einige vergnügliche Lesestunden beschert. Es macht einfach immer wieder Spaß, den sympathischen Constable und Zauberlehrling Peter Grant durch London und Umgebung zu begleiten auf der Suche nach dem übernatürlichen Bösen. Auch Lesley ist immer noch bei der „Magie-Polizei“, was mich sehr gefreut hat. Denn Peter und sie bilden ein tolles Team. Natürlich mischen auch die Flüsse wieder ein bisschen mit, und es tauchen noch andere interessante Fae auf. Ich bin stets überrascht, was Aaronovitch sich so alles einfallen lässt.

Leider macht Peter in diesem Band nicht so große Fortschritte im Zaubern – das Ermitteln steht hier mehr im Vordergrund. Aber natürlich spielt die Magie bei allem immer eine große Rolle.

Wie gewohnt, ist auch der vierte Band der Reihe voll von Wortwitz und Situationskomik. Ich lasse mich furchtbar gern von Aaronovitch in ein London entführen, das ich mir als Fan der Stadt sehr gut vorstellen kann. Die Magie erwacht dabei vor meinem inneren Auge zum Leben.

Fazit:
Auch „Der böse Ort“ ist – wie schon die Vorgänger – herrlich unterhaltsam und spannend. Die Charaktere sind sympathisch, charmant und interessant. Einige davon würde ich gerne mal persönlich kennenlernen.  😉

Die Reihe:
1. Die Flüsse von London
2. Schwarzer Mond über Soho
3. Ein Wispern unter Baker Street
4. Der böse Ort
5. Fingerhut-Sommer
6. Der Galgen von Tyburn

★★★★☆

 

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4 Gedanken zu “Rezension zu „Der böse Ort“ von Ben Aaronovitch

    • Ja, ich mag es eigentlich, Reihen am Stück zu lesen. Man ist einfach besser in der Handlung drin und muss nicht immer wieder von vorne anfangen. Zumal ein Teil der Peter Grant-Geschichte ja fortlaufend ist, bietet sich das hier an.
      LG Lilli

      Gefällt mir

      • Den letzten Band extra aufheben? – Nein, das würde ich nie tun. Ich finde es immer toll, wenn ich eine Reihe beenden kann.
        Bei Peter Grant ist ja wohl noch kein Ende abzusehen. Aaronovitch hat wohl noch viele Ideen 🙂

        Gefällt 1 Person

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