Rezension zu „Witch Hunter 02. Herz aus Dunkelheit“ von Virginia Boecker

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (11. November 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3423761512
empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: King Slayer
Preis: 17,95€
auch als E-Book erhältlich

 

 

ACHTUNG: Dies ist der 2. Band der Witch Hunter-Dilogie. Meine Rezension kann daher SPOILER zum 1. Band enthalten. Diesen sollte man vorher gelesen haben.

Zufriedenstellender Abschluss der Hexenjäger-Dilogie

Inhalt:
Elizabeth Grey war einst die stärkste Hexenjägerin Anglias im Dienste Blackwells. Geschützt durch das magische Stigma war sie praktisch unverwundbar. Doch dieses hat sie an den Heiler John weitergegeben, um ihm das Leben zu retten. Allerdings ruft das Stigma in ihm dunkle Mächte hervor, die sein Wesen ändern. Wird die Liebe zwischen Elizabeth und John dem standhalten? Und werden sie gegen Blackwell bestehen können?

Meine Meinung:
Ich könnte nun gar nicht sagen, ob mir Band 1 oder Band 2 besser gefallen hat. Beide habe ich gerne gelesen, beide waren spannend und gefühlvoll, und beide hatten ihre kleinen Mängel.

Beim vorliegenden Roman gefiel mir die Entwicklung der ganzen Handlung sehr gut. Mit vielen Wendungen hätte ich nicht gerechnet, und so konnte Virginia Boecker mich immer wieder überraschen. Lediglich gegen Ende konnte ich der Logik nicht ganz folgen, hier schienen mir die Erklärungen etwas wirr. Außerdem ist es der Autorin sehr gut gelungen, dieses mittelalterliche Setting atmosphärisch darzustellen. Das Kopfkino kam bei mir sehr leicht in Gang und der Roman lief wie ein Film vor meinem inneren Auge ab.

Neben den bereits bekannten Charakteren kommen hier einige sehr interessante Figuren dazu, die durch ihre besonderen magischen Kräfte und durch ihren Witz begeistern können.  Dagegen störte mich bei Elizabeth ein bisschen das Jämmerliche, so ohne Stigma. Sie versucht zwar, sich mit der neuen Situation zu arrangieren und das fehlende Stigma durch Draufgängertum wettzumachen, aber trotzdem jammert sie die ganze Zeit sachte vor sich hin – so zumindest mein Gefühl. Zuweilen handelt sie auch sehr unüberlegt und bringt damit sich und andere in Gefahr.

Auch von Skyler zu lesen, hat mir wie schon im 1. Band viel Spaß gemacht. Der Typ ist einfach so geheimnisvoll und gefällt mir mit seinem trockenen Humor recht gut. Man erfährt hier auch mehr über das Phänomen der Wiedergänger, was ich sehr interessant fand.

Insgesamt hat mich also auch der Abschlussband dieser Dilogie sehr gut unterhalten mit einer fantasievollen, spannenden und romantischen Geschichte.

Die Dilogie:
1. Witch Hunter
2. Witch Hunter. Herz aus Dunkelheit

★★★★☆

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