Rezension zu „Gated 02. Sie sind überall“ von Amy Christine Parker

Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (1. Mai 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3423761086
empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Originaltitel: Astray
Preis: 16,95€
auch als E-Book erhältlich

 

 

Zufriedenstellender Abschluss der Dilogie

ACHTUNG: Dies ist der 2. Band einer Dilogie. Meine Rezension kann daher SPOILER zum 1. Band enthalten.

Inhalt:
Die sektenartige Gemeinde von Mandrodage Meadows ist offiziell zerschlagen, der Anführer Pioneer wartet im Gefängnis auf seinen Prozess. Lyla lebt bei Codys Familie und versucht, ein ganz normales Leben zu führen. Doch die Gemeinde lässt einfach nicht locker und versucht, sie mit allen Mitteln zurückzuholen.

Meine Meinung:
Den 1. Band fand ich nicht ganz schlecht, aber ich kam einfach nicht an Lyla heran. Da war eine zu große Distanz. Dies habe ich am Anfang des 2. Bandes auch noch so empfunden, aber im weiteren Verlauf wurde es immer besser und ich fühlte mich Lyla immer näher. Sehr anschaulich werden ihre Ängste, ihre Hoffnungen, ihre Zweifel, ob sie sich richtig entschieden hat, als sie die Gemeinde verließ, dargestellt. Das wirkt alles recht authentisch. Dabei ist Lyla ein sehr sympathisches Mädchen, das auch viel Verständnis für die „Außenstehenden“, also die normalen Bürger, aufbringt. Dadurch kann man die Handlungsweisen aller Personen gut nachvollziehen.

Beginnt das Buch noch recht gemütlich mit einigen Erinnerungen an das, was im 1. Band geschah,  nimmt es doch schon bald an Fahrt auf. Es geschehen einige üble und beängstigende Dinge, die Lyla das Leben schwermachen. Pioneer scheint aus dem Gefängnis heraus seine Leute noch ganz gut im Griff zu haben. Und Lyla bekommt immer wieder Drohungen von ihm, die sie wanken lassen. Da hat die Gehirnwäsche wohl gut funktioniert.

Es wird auch wieder gut herausgearbeitet, wie diese Manipulationen der Sektenmitglieder funktionieren. Das ist schon erschreckend. Eigentlich sollte sich jeder mal damit befassen, um nicht eines Tages selbst ein Opfer zu werden.

Lyla erzählt, wie auch schon im 1. Band, in der 1. Person im Präsens. Die Sprache ist recht einfach, die Sätze eher kurz. Das wirkt ein bisschen eintönig. Zum Glück wird es aber von einer immer spannender werdenden Handlung kompensiert. Am Ende kommt es wieder zu einem fulminanten Show down und die Geschichte zu einem sehr befriedigenden Abschluss.

★★★★☆

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