Rezension zu „Die Lunachroniken 03. Wie Sterne so golden“ von Marissa Meyer

fullsizeoutput_1ac2Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
Verlag: Carlsen (26. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3551582881
 Alter: Ab 12 Jahren
Originaltitel: The Lunar Chronicles 3/Cress
Preis: 19,99€
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

 

ACHTUNG: Dies ist der 3. Band einer Reihe. Meine Rezension kann SPOILER zu den ersten beiden Bänden enthalten.

Rapunzel im Weltall

Inhalt:
Die junge Lunarierin Cress wird seit vielen Jahren von Thaumaturgin Sybil Mira in einem Satelliten im Weltall gefangen gehalten, wo sie die Vorgänge auf der Erde ausspionieren soll. Im Laufe der Zeit hat sie sich zu einer begnadeten Hackerin entwickelt. Als Cinder und ihre Mitstreiter auf den Satelliten treffen, wollen sie Cress befreien. Unterdessen versucht Imperator Kai, Königin Levana zu besänftigen und die Erde zu retten.

Meine Meinung:
Wie schon die ersten beiden Bände hat mir auch der dritte ganz hervorragend gefallen. Nach Aschenputtel und Rotkäppchen kommt hier noch Rapunzel (Cress) zu der kleinen rebellischen Truppe dazu. Cress und Kapitän Thorne spielen hier eine tragende Rolle und entwickeln sich stark weiter. Dagegen rücken die übrigen bekannten Personen ein wenig in den Hintergrund, sind aber trotzdem noch sehr präsent.

Besonders toll fand ich, dass einige Geheimnisse gelüftet werden, die man vorher nie vermutet hätte. Auch die ganzen technischen Details, die Cyborgs, Androiden, Kommunikationsmittel usw. angehen, haben mich wieder fasziniert. So abgedreht manches auch klingt, wird es doch so erklärt, dass man sich vorstellen kann, dass es auch in der Wirklichkeit funktionieren könnte.

Durch wechselnde Szenen mit Kämpfen, Liebesgeflüster, Intrigen und vielem mehr gestaltet sich das Lesen sehr abwechslungsreich und fesselnd. Immer wieder geraten unsere Helden in brenzlige Situationen, aus denen nicht immer alle ungeschoren herauskommen und man muss stets mit ihnen bangen.

Cinder fällt es immer noch schwer, mit ihrem Erbe umzugehen. Ein wenig fürchtet sie sich vor ihrer lunarischen Gabe, denn auf keinen Fall will sie so sein wie Königin Levana. Das macht sie sehr sympathisch.

Am Ende des Buches sind Cinder und ihre Freunde an einem Abschnitt angelangt, aber die Erde ist immer noch in Gefahr, Levana eine Bedrohung für die Menschen und für Cinder.

Fazit:
Eine klasse Fortsetzung der märchenhaften Reihe, spannend, kurzweilig, gefühlvoll. Wer die ersten beiden Bände mochte, wird auch diesen lieben. Auf den vierten und damit letzten Band bin ich nun schon sehr gespannt und freue mich darauf, wieder von Cinder, Kai und all den anderen zu lesen.

Die Reihe:
1. Wie Monde so silbern
2. Wie Blut so rot
3. Wie Sterne so golden
4. Wie Schnee so weiß

★★★★★

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