Rezension zu „Lúm. Zwei wie Licht und Dunkel“ von Eva Siegmund

fullsizeoutput_1ab1Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
Verlag: cbt (29. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570163078
empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren
Preis: 16,99€
auch als E-Book erhältlich

 

 

Fantasievolles Romandebüt

Inhalt:
Meleike lebt mit ihrer Familie in der Trümmerstadt Adeva. Als sich bei ihr nicht wie erwartet in ihrem fünfzehnten Lebensjahr eine Gabe manifestiert, ist sie sehr enttäuscht. Doch Adeva ist in Gefahr und deshalb überträgt die größte Seherin der Stadt, Meleikes Großmutter, ihre Gabe auf ihre Enkelin.

Flynn hat das Pech, eine Gabe zu entwickeln, denn er lebt in Lúm, wo „Mutanten“ verfolgt werden. Es gelingt ihm, nach Adeva zu fliehen und zusammen mit Meleike versucht er, das Unheil aufzuhalten.

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, die erste Hälfte des Buches fand ich zwar ganz interessant, aber doch ein bisschen langatmig. Ich mag es in der Regel lieber, wenn ein Autor schnell zur Sache kommt und die Geschichte mit einem gewissen Tempo vorantreibt. Doch Eva Siegmund legt erst mal ausführlich ihren Weltentwurf dar, führt wichtige Personen ein und beschreibt ihr Verhältnis zueinander. Dies sind natürlich alles wichtige Dinge, die für das Verständnis notwendig sind. Trotzdem stellten sie für mich eine kleine Durststrecke dar. Weil mir die Idee hinter diesem Buch aber gut gefiel und ich sehr neugierig darauf war, konnte ich mich leicht zum Weiterlesen motivieren.

Und ich wurde absolut dafür belohnt! Ab dem Moment, wo Meleike und Flynn aufeinandertreffen, geht es richtig rasant weiter. Die beiden ergänzen sich toll und sind zusammen mehr als die Summe zweier einzelner Personen. Es wird toll beschrieben, wie sie sich kennenlernen, einander vertrauen lernen – natürlich immer wieder von kleinen Zweifeln unterbrochen – und wie sie sich schließlich ineinander verlieben. Das fand ich alles sehr nachvollziehbar und toll zu lesen. Und die Geschichte wurde nun richtig, richtig spannend. Die beiden müssen etliche gefährliche Situationen bestehen, schwierige Entscheidungen treffen und mit Köpfchen Lösungen finden. Dass um sie herum ein Netz von Intrigen gesponnen wird, macht es für die beiden Jugendlichen nicht gerade einfach, sorgt aber für manche überraschende Wendung und für einen großen Lesespaß.

★★★★☆

Advertisements

Ein Gedanke zu “Rezension zu „Lúm. Zwei wie Licht und Dunkel“ von Eva Siegmund

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s