Rezension zu „Die Luna-Chroniken 02. Wie Blut so rot“ von Marissa Meyer

Version 2Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
Verlag: Carlsen (24. Januar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3551582874
empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Originaltitel: The Lunar Chronicles 02. Scarlet
Preis: 19,99€
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

ACHTUNG: Dies ist der 2. Band der Luna-Chroniken. Meine Rezension kann SPOILER zum 1. Band enthalten.

Rotkäppchen und der böse Wolf mal ganz anders

Inhalt:
Scarlett lebt mit ihrer Großmutter Michelle auf einem Bauernhof in Südfrankreich. Doch Michelle ist seit zwei Wochen spurlos verschwunden. Zusammen mit dem geheimnisvollen, aber faszinierenden Straßenkämpfer Wolf macht Scarlett sich auf die Suche.

Unterdessen bricht Cinderella aus dem Gefängnis in Neu-Peking aus. An ihrer Seite ist Kapitän Thorne, mit dessen Raumschiff sie fliehen. Doch Königin Levana macht Imperator Kai die Hölle heiß und die Erde ist in großer Gefahr …

Meine Meinung:
Nachdem der 1. Band recht offen endete und ich doch unbedingt wissen wollte, wie es mit Cinder weitergeht, war ich erst mal etwas enttäuscht, dass in diesem 2. Band nicht Cinder, sondern Scarlett die Hauptrolle spielt. Doch schnell konnte ich mich mit dieser Tatsache versöhnen, denn erstens ist Scarlett auch eine tolle Protagonistin, die man schnell ins Herz schließen kann, und außerdem ist Cinder nicht ganz vom Bildschirm verschwunden, sondern die Erzählung wechselt ständig zwischen zwei Handlungssträngen hin und her. Das finde ich eine tolle Lösung.

Ich kann dabei gar nicht sagen, welcher Handlungsstrang mir besser gefallen hat. Sie sind beide toll. Actionreich, spannend, witzig und gefühlvoll. Eine geniale Mischung, die das Lesen zu einem großartigen Vergnügen macht. Mit Scarlett bangt man um ihre Großmutter und versucht zu ergründen, was Wolf wohl verbirgt. Kann Scarlett ihm überhaupt vertrauen? Mit Cinder ist man auf der Flucht, muss sich mit allerlei Vorurteilen herumschlagen und nebenbei mehr über ihre lunarische Gabe herausfinden, die ihr schwere Gewissensbisse verursacht. Manchmal. Manchmal auch nicht, denn dann muss es einfach sein.

Nicht nur die vielschichtigen Charaktere, sondern auch das ganze Setting konnten mich begeistern. Die beschriebene Technik hat mich viele Jahre in die Zukunft entführt. Implantierte Chips, Portscreens, Raumschiffe, Hovers usw. haben vor meinem inneren Auge Gestalt angenommen. Marissa Meyer versteht es ausgezeichnet, mit ihrem fesselnden und eingängigen Schreibstil, das Kopfkino anzukurbeln.

Fazit:
Eine geniale Fortsetzung der Reihe. Den ersten Band sollte man aber davor unbedingt gelesen haben. Die Mischung aus Action, Spannung, Humor und Romantik ist absolut gelungen und kann junge und jung gebliebene Leser ab ca. 12 Jahren begeistern.

Die Reihe:
1. Wie Monde so silbern
2. Wie Blut so rot
3. Wie Sterne so golden
4. Wie Schnee so weiß

★★★★★

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