Rezension zu „Sternenwald“ von Julie Heiland

fullsizeoutput_197cGebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: FISCHER FJB (25. Mai 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3841422415
Preis: 16,99€
auch als E-Book erhältlich

 

 

 

ACHTUNG: Dies ist der 3. Band einer Trilogie. Daher kann meine Rezension SPOILER zu den ersten beiden Bänden enthalten.

Runder Abschluss der Trilogie

Inhalt:
Robin ist es gelungen, von den Tauren zu fliehen, aber Emilian ist in Birkaras’ Gefangenschaft. Natürlich setzt Robin alles daran, ihn zu befreien und erhält dabei Hilfe von verschiedenen Personen. Doch Birkaras ist eine große Gefahr für sie, hängt ihr Leben doch direkt mit seinem zusammen.

Meine Meinung:
Man sollte die ersten beiden Bände auf jeden Fall vorher gelesen haben, sonst wird man kaum verstehen, worum es hier geht. Julie Heiland setzt die Handlung dort fort, wo sie im letzten Band endete. Dabei gibt es keine großartigen Rückblicke oder sonstige Hilfen, um sich die vergangene Handlung wieder ins Gedächtnis zu rufen. Hier hätte ich mir etwas mehr Erinnerungsanstöße gewünscht.

Zum Glück hat sich Robin zu einer tapferen jungen Frau entwickelt, denn von ihr hängt so viel ab. Nicht nur Emilians Leben und das ihres Stammes, der Leonen, sondern auch das gesamte Gefüge der Sternenvölker. Birkaras muss besiegt werden, und wenn es Robin das Leben kostet.

In diesem letzten Band erfährt man nun endlich Genaueres über die Sternenvölker, wie sie auf die Erde kamen und wie die einzelnen Stämme leben. Da Robin bei den Aries Hilfe sucht, spielt dieser Stamm neben den Leonen und den Tauren eine größere Rolle. Und auch die Götter kommen diesmal ins Spiel und mischen kräftig mit.

Julie Heiland zeigt, dass sie eine überbordende Fantasie hat. Die Welt, die sie entworfen hat, fand ich sehr interessant und eigenwillig. Die Atmosphäre ist fast durchweg düster, scheint die Lage doch ziemlich aussichtslos. Robin – und mit ihr der Leser – hetzt durch die Wälder, unterstützt durch kurze, abgehackte Sätze, die ein hohes Tempo suggerieren. So herrscht die meiste Zeit eine hohe Spannung, die nur gelegentlich durch einige gefühlvolle und nachdenkliche Szenen unterbrochen wird.

Insgesamt bietet dieser Abschlussband wie schon die Vorgänger gute Unterhaltung und außerdem ein absolut befriedigendes Ende der Geschichte. Leider konnte sich die Autorin bis zum Schluss nicht mit sich selbst einigen, ob die Mehrzahl von „der Taurer“ nun „die Taurer“ oder „die Tauren“ ist und wechselt fröhlich zwischen beiden Formen hin und her, was mich doch ein wenig gestört hat.

Die Trilogie:
1. Bannwald
2. Blutwald
3. Sternenwald

★★★★☆

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