Rezension zu „Die dunkle Villa“ von Wolfgang Burger

fullsizeoutput_1946Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch (10. August 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3492305693
Preis: 9,99€
auch als E-Book und als Hörbuch-Download erhältlich

 

 

Ein verzwickter und schmerzhafter Fall für Alexander Gerlach

Inhalt:
Alexander Gerlach ist mit dem Fahrrad gestürzt und hat eine üble Gehirnerschütterung davongetragen. Dummerweise kann er sich an die Minuten vor dem Sturz nicht erinnern. Aber war da nicht jemand bei ihm gewesen, um den Mord an seiner Frau vor Jahrzehnten zu gestehen?

Meine Meinung:
Als Fan der Reihe um den Heidelberger Kripo-Chef Alexander Gerlach musste ich natürlich auch diesen Fall lösen, äh lesen. Ich empfehle übrigens, die Bücher der Reihe nach zu verschlingen, da doch ab und zu mal auf einen älteren Fall verwiesen und dabei gespoilert wird. An sich sind die Kriminalfälle aber abgeschlossen, sodass man jederzeit neu in die Reihe einsteigen kann.

Den Protagonisten Alexander Gerlach mag ich sehr gerne, weil er einfach menschlich wirkt und auch seine Fehler hat. Aber auch die anderen Charakter gefallen mir bei Wolfgang Burger immer recht gut. Seine Beschreibungen sind sehr treffend, und die Personen wirken authentisch.

In „Die dunkle Villa“ müssen wir bis ins Jahr 1985 zurückreisen, um die damaligen Ereignisse aufzudecken. Die Schauspielerin Victoria Hergarden kam damals bei einem häuslichen Unfall ums Leben. Doch war es wirklich ein Unfall, oder hatte doch ihr Ehemann seine Finger im Spiel, wie er nun behauptet? Aber warum sollte er nach 30 Jahren einen Mord zugeben?

Gerlach muss ganz schön im Gestrüpp wühlen, um die einzelnen Knoten in der Geschichte zu entwirren. Doch am Ende geht alles auf. Ich war zwar sehr überrascht von der Lösung des Falles, doch wäre mir ein anderer Ausgang lieber gewesen. Aber das ist natürlich Geschmacksache.

Man kann bei diesem Krimi sehr gut miträtseln, was wohl tatsächlich passiert ist. Das finde ich immer gut. Außerdem wird die Spannung von Anfang an hoch gehalten, aber auch das Privatleben Gerlachs kommt nicht zu kurz.

Der Autor versteht es, mit einer lockeren Sprache, mit gelegentlichen Prisen von Humor und lebendigen Dialogen gut zu unterhalten.

Die Reihe:
1. Heidelberger Requiem
2. Heidelberger Lügen
3. Heidelberger Wut
4. Schwarzes Fieber
5. Echo einer Nacht
6. Eiskaltes Schweigen
7. Der fünfte Mörder
8. Die falsche Frau
9. Das vergessene Mädchen
10. Die dunkle Villa
11. Tödliche Geliebte
12. Drei Tage im Mai
13. Schlaf, Engelchen, schlaf

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3 Gedanken zu “Rezension zu „Die dunkle Villa“ von Wolfgang Burger

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