Rezension zu „Feste feiern, wie sie fallen & Im Schrank“ von Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt

fullsizeoutput_17c3Gebundene Ausgabe: 112 Seiten
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag (21. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3499290732
Originaltitel: Julen kommer bara en gång per år/Garderoben
Preis: 8,00€

 

 

Sebastian Bergman, wie er leibt und lebt

Der nächste große Sebastian-Bergman-Kriminalroman ist noch nicht in Sicht. Für Fans des extravaganten Polizeipsychologen gibt es hier nun 2 Kurzgeschichten über ihn. Leser der Reihe wissen, wie Sebastian Bergman tickt. Und so verwundert es auch nicht, dass es in der ersten Geschichte „Feste feiern, wie sie fallen“ quasi nur um Sebastians Triebe geht, denen er auch an Weihnachten nicht entkommt.

Zwar beginnt auch die zweite Erzählung „Im Schrank“ mit einem Techtelmechtel, wobei Sebastian vorübergehend Quartier im Kleiderschrank beziehen muss, da der Ehemann überraschend früher zurückkommt. Doch schafft Sebastian es hier, aus seiner prekären Lage heraus zur Lösung eines Kriminalfalles beizutragen, was sogar noch mit leidlicher Spannung einhergeht.

Während ich die erste Kurzgeschichte als absolut belanglos empfand, hat mir die zweite sehr gut gefallen. Aber man muss sich natürlich darüber im Klaren sein, dass dieses Büchlein, das im Format noch kleiner als ein normales Taschenbuch ist, nicht mit den normalen Sebastian-Bergman-Romanen zu vergleichen ist. Für Fans der Person Sebastian Bergman ist es ein kleines Schmankerl für zwischendurch. Man kann es lesen, verpasst aber nichts, wenn man es nicht tut. Man erfährt hier nichts Neues über die Figur.

Insofern ist es vielleicht ein ganz nettes Geschenk für absolute Sebastian-Bergman-Fans.

Aber Achtung: Diese beiden Erzählungen sind keine Erstveröffentlichungen. „Feste feiern, wie sie fallen“ ist dem Band „Tatort Tannenbaum. Kommissare feiern Weihnachten“, herausgegeben von Friederike Ney, entnommen. „Im Schrank“ ist bereits erschienen in „Jul-Morde. Skandinavische Weihnachtskrimis“, herausgegeben von Sibylle Klöcker.

★★★☆☆

Herzlichen Dank an den Rowohlt Taschenbuch Verlag, der mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zugeschickt hat.

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