Rezension zu „Maybe Someday“ von Colleen Hoover

fullsizeoutput_1911Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (18. März 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3423740180
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: Maybe Someday
Preis: 12,99€
auch als E-Book erhältlich

 

Colleen Hoover hat es schon wieder getan!

Inhalt:
Ausgerechnet an ihrem 22. Geburtstag erfährt Sydney, dass ihr Freund Hunter sie mit ihrer besten Freundin und Mitbewohnerin betrügt. Kurzerhand packt sie die Koffer und zieht aus. Doch wohin? Da bietet ihr der Musiker Ridge an, in seiner WG unterzukommen. Ridge, den Sydney schon öfter von ihrem Balkon aus gesehen hat und dessen Musik sie magisch anzieht. Beim gemeinsamen Songschreiben kommen sie sich näher, obwohl beide das nicht wollen. Sydney will erst einmal Abstand von den Männern gewinnen, und Ridge hat eine Freundin …

Meine Meinung:
Colleen Hoover hat es schon wieder getan: Sie hat mich mit einer wunderschönen Lovestory zum Weinen gebracht.

Eigentlich ist „Maybe Someday“ nichts wirklich Neues für die Autorin. Der Roman ist nach ihrem altbekannten Muster gestrickt. Eine Liebe, die nicht sein darf, die aber doch so rein und wunderbar ist, dass es wehtut. Charaktere, die herzensgut sind, besser als jeder echte Mensch, und die alles dafür tun, dass die geliebte Person glücklich ist, auch wenn sie selbst fast daran ersticken. Ein bisschen Kitsch, viiiiel Gefühl und ein ganz klein wenig Sex – das sind die genialen Zutaten für diesen Jugendroman.

Wir haben hier eine verzwickte Dreiecksgeschichte, und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie sich das Dilemma wohl auflösen wird bzw. ob das überhaupt möglich ist. Ich habe mit Ridge und Sydney und auch mit Ridges Freundin Maggie gelitten und alle drei ob ihrer inneren Größe bewundert. Ich hatte Herzklopfen, ich habe gebangt und geweint. Und ich war überrascht, wie rund die Geschichte am Ende ist, welche Lösung Colleen Hoover gefunden hat, die für alle das Beste ist.

Dabei fand ich vor allem toll, wie einfühlsam Ridge ist. Dank eines Handicaps sind seine Sinne, auch sein 6. Sinn, hervorragend entwickelt und er nimmt mehr wahr als die meisten anderen Menschen.

Der Schreibstil ist sehr locker und leicht zu lesen. Die Erzählperspektive wechselt stets zwischen Ridge und Sydney. Manchmal wird dieselbe Szene von beiden Seiten beleuchtet, sodass einem die unterschiedliche Wahrnehmung der beiden bewusst wird. So etwas finde ich immer sehr interessant, zeigt es doch, dass gute Kommunikation das A und O für eine Beziehung ist.

Da es in diesem Buch viel um Musik und Songtexte geht, gibt es als besonderes Schmankerl  unter http://www.maybesomedaysoundtrack.com/ eine Playlist sowie weitere Informationen zur Autorin und zum Musiker Griffin Peterson.

Fazit:
Ein wunderbarer Jugendroman voller Emotionen, der locker mit „Weil ich Layken liebe“, meinem bisherigen Lieblingsbuch der Autorin, mithalten kann.

★★★★★

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3 Gedanken zu “Rezension zu „Maybe Someday“ von Colleen Hoover

  1. Huhu,

    wow, wunderschön geschrieben. Ich mochte das Buch auch, aber mich störte die Dreiecksbeziehung etwas. Ich liebe aber die CoHo Bücher allgemein.

    LG Corly

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