Rezension zu „Nacht ohne Namen“ von Jenny-Mai Nuyen

100_4705Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (1. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3423761093
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 16 Jahre
Preis: 16,99€
auch als E-Book erhältlich

 

 

Es gibt gute und böse Dämonen – oder etwa nicht?

Inhalt:
Nicki ist 15, als sie in der Berliner U-Bahn Canon kennenlernt, der ebenso wie sie gerne zeichnet. Viel wissen sie nicht voneinander, nicht einmal die richtigen Namen. Trotzdem fühlt Nicki sich zu Canon hingezogen. Als sie eines Nachts einen verstörenden Anruf von Canon erhält, macht sie sich auf die Suche nach ihm, obwohl er genau das nicht wollte. Und natürlich gerät Nicki schon bald in Gefahr, denn mit Dämonen ist nicht zu spaßen …

Meine Meinung:
Ich habe fast alle Werke von Jenny-Mai Nuyen gelesen. Sie kann mich einfach immer wieder begeistern. Da wären einmal ihr wundervoller Schreibstil, der so ausdrucksstark und bildhaft ist. Das setzt bei mir sofort das Kopfkino in Gang, und so macht das Lesen gleich noch viel mehr Spaß. Außerdem hat die Autorin immer ganz tolle Ideen für den Plot, die sie auch gut umsetzen kann.

Auch „Nacht ohne Namen“ konnte mich für sich einnehmen, wenn auch die Handlung zuweilen etwas verwirrend war. Die verschiedenen Dämonen und Weltebenen und dies und das waren mir stellenweise ein bisschen zu viel, um beim lockeren Lesen noch hundertprozentig durchzublicken. Aber eigentlich hat mich das nicht groß gestört. Ein Lesevergnügen war es trotzdem. Schon allein die bunte Vielfalt der Wesen und Orte haben mich fasziniert. Dabei war mir die Protagonistin Nicki sehr sympathisch. Sie ist ein Mädchen mit Prinzipien und Charakter, und dazu noch clever. Ich habe es genossen, an ihrer Seite dieses Abenteuer zu bestehen und mit ihr zu rätseln, was wie zusammenhängt, und um ihre große Liebe zu bangen.

Erzählt wird die Geschichte in der 3. Person, aber aus Nickis Sicht. So wird man ganz dicht an dieser Protagonistin durch die Handlung geführt und erlebt ihre Gefühle und Gedanken hautnah mit.

Wo Dämonen im Spiel sind, geht es ja auch immer um Gut und Böse, so auch hier, wenngleich das nicht alles ist. Von Zeit zu Zeit mutet das Buch richtig philosophisch an und bietet reichlich Stoff zum Nachdenken und Diskutieren. Mir hat das sehr gut gefallen.

★★★★☆

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8 Gedanken zu “Rezension zu „Nacht ohne Namen“ von Jenny-Mai Nuyen

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