Rezension zu „Der Knochenbrecher“ von Chris Carter

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Bildquelle: Ullstein Buchverlage

Diese Rezension habe ich schon vor einigen Jahren geschrieben, als es mein Blog noch gar nicht gab. Ich lese gerade weitere Bände dieser Reihe und will euch einfach auch meine Eindrücke zu den älteren Werken nicht vorenthalten. 🙂

Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch (11. Mai 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3548284217
Originaltitel: The Night Stalker
Preis: 9,99€
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Ein rasanter Thriller mit dem genialen Ermittler-Duo Hunter und Garcia

Meine Meinung:
Nach Der Kruzifix-Killer und Der Vollstrecker liegt nun das dritte Buch von Chris Carter vor. Alle drei gehören zu einer Reihe um die Ermittler Robert Hunter und Carlos Garcia, sind jedoch in sich abgeschlossen und können daher auch gut einzeln gelesen werden. Wer allerdings mit dem Gedanken spielt, die anderen Bände auch noch zu lesen, sollte besser beim ersten anfangen, da sich die Protagonisten und ihre Zusammenarbeit natürlich weiterentwickeln.

Hunter und Garcia arbeiten beim Morddezernat I in L.A., das für besonders grausame Verbrechen und Serienmörder zuständig ist. Die Ermittlungen in ihrem neuen Fall gestalten sich sehr schwierig, da eine in der ersten Leiche platzierte Bombe bei der Obduktion explodiert und keine verwertbaren Spuren übrig lässt. Doch bald darauf wird eine zweite Leiche aufgefunden, und langsam bekommen die Ermittler Hinweise an die Hand, mit denen sie arbeiten können. Was ich toll finde, ist, dass der Leser ganz nah an den Ermittlungen dran ist, es wird quasi von jedem Schritt und jeder Überlegung berichtet. So ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild und man kann alles prima nachvollziehen.

Das Buch beginnt rasant und geht auch mit flottem Tempo weiter. Carter gönnt dem Leser nur ganz kurze Verschnaufpausen. Sehr kurze Kapitel, die meistens mit einem kleinen Cliffhanger enden, sorgen zusammen mit den wirklich abartigen Morden für einen Pageturner-Effekt. Der Schreibstil ist super zu lesen, ohne allzu einfach zu wirken. Der Täter ist bis zum Schluss gut getarnt, man kann also lange Zeit miträtseln.

Die Protagonisten Hunter und Garcia sind ein absolut tolles, sympathisches Ermittler-Team, von dem ich noch ganz viele Bücher lesen möchte. Lediglich Hunter wurde mir hier manchmal fast etwas zu perfekt dargestellt. Aber um einen intelligenten psychopathischen Mörder zu fassen, braucht man eben auch einen intelligenten Ermittler mit besonderen Gaben 😉

Cover und Titel passen leider gar nicht zum Inhalt. Ich habe keine Ahnung, was der Verlag sich hierbei gedacht hat. Aber der guten Geschichte tut das ja keinen Abbruch.

Die Reihe:
1. Der Kruzifix-Killer
2. Der Vollstrecker
3. Der Knochenbrecher
4. Totenkünstler
5. Der Totschläger
6. Die stille Bestie
7. I am Death. Der Totmacher

★★★★★

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2 Gedanken zu “Rezension zu „Der Knochenbrecher“ von Chris Carter

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