Rezension zu „18: Zahlen des Todes“ von Mia Winter

100_4345

Taschenbuch, broschiert: 352 Seiten
Verlag: Egmont LYX; Auflage: 1 (7. April 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3802599378
Preis: 14,99 €
auch als E-Book erhältlich

Atmosphärisch dichter und spannender Thriller

Inhalt:
Leana Meister hat ihre neue Stelle als Chefin des Kompetenzcenters des LKA in Düsseldorf noch nicht richtig angetreten, als sie schon zum ersten Tatort beordert wird. In einem Rosengarten wurde die Leiche eines Mannes gefunden, seltsam drapiert. Und schon am nächsten Tag taucht in Köln eine ganz ähnliche Leiche auf. Schnell steht fest: Hier agiert eine Täterin kühl und geplant und mit außerordentlicher Grausamkeit. Den Ermittlern kommen Leanas überragende Intelligenz und Instinkt zugute.

Aufmachung:
Schon das in Blutrot und Schwarz gehaltene Cover verspricht eine düstere Handlung. Allerdings ist sie nicht so blutig, wie man erwarten könnte, düster und spannend aber schon. Verstärkt wird dieser Voreindruck noch durch den Buchschnitt, der schwarz eingefärbt ist. Alles in allem finde ich diese Aufmachung sehr passend.

Die Autorin:
Mia Winter ist das Pseudonym der Autorin Stefanie Koch, die in Düsseldorf lebt. Unter ihrem richtigen Namen hat sie schon diverse Romane geschrieben, unter anderem eine Krimi-Reihe um Kommissar Lavalle.

Meine Meinung:
Mia Winters Thriller ist genauso, wie ein Thriller sein soll: spannend von der ersten bis zur letzten Seite, mit einer Atmosphäre, die den Leser fesselt und nur so durch die Seiten fliegen lässt auf der Jagd nach einer überlegen scheinenden Täterin. Sucht man anfangs noch nach der Täterin, geht es bald auch schon darum, mögliche weitere Opfer zu schützen. Doch dazu muss erst einmal herausgefunden werden, welches Motiv die Mörderin antreibt. Mit intelligenten Überlegungen und einer fast perfekten technischen Ausstattung, die man nur beim Kompetenzcenter findet, kommen die Ermittler der Täterin immer näher. Dabei geht die Handlung rasant voran, es geht Schlag auf Schlag.

Die Charaktere konnten mich fast alle für sich begeistern. Nicht dass sie alle sympathisch wären – das nicht, aber interessant und sehr gut ausgearbeitet sind sie auf jeden Fall. Vor allem das Gegen- und Miteinander von Leana Meister und ihrer Stellvertreterin Dr. Natalia Rac war zuweilen auch amüsant, sind es doch zwei sehr unterschiedliche Frauen, die sich aneinander reiben und dabei doch miteinander harmonieren, weil sie sich einfach perfekt ergänzen.

Auch die familiären Hintergründe der Polizisten werden gut dargestellt, ohne sich zu sehr in den Vordergrund zu drängen. So erhält man von den wichtigsten Personen ein rundes Bild. Wenn man sieht, wie Leana und die anderen sich in den Fall knien, dabei notfalls auch die Nächte durcharbeiten, versteht man sehr leicht, warum zum Beispiel Leanas Ehe kaputt gegangen ist.

Zuweilen war es mir fast ein bisschen zu viel, wie kompetent alle beteiligten Ermittler sind, wie gut ihre personelle und technische Ausstattung ist. Aber es handelt sich nun mal um eine Eliteeinheit – umso mehr Spaß macht es, ihnen bei der Arbeit über die Schulter zu schauen.

Fazit:
Ein rundum gelungener Thriller, spannend, logisch, intelligent. Ich freue mich auf weitere Werke von Mia Winter, gerne mit denselben Protagonisten.

★★★★★

Herzlichen Dank an Egmont LYX und an vorablesen, die mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar überlassen haben.

Advertisements

3 Gedanken zu “Rezension zu „18: Zahlen des Todes“ von Mia Winter

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s