Rezension zu „Aschenputtel“ von Kristina Ohlsson

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Taschenbuch: 496 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (17. September 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442375806
Originaltitel: Askungar
Preis: 9,99 €
auch als E-Book und gebundene Ausgabe erhältlich

Fesselnder Auftakt einer schedischen Thriller-Reihe

Inhalt:
Aus einem Zug verschwindet ein kleines Mädchen spurlos. Kurze Zeit später ist es tot. Schnell legt sich die Polizei auf einen Verdächtigen fest. Nur die Zivilangestellte Fredrika Bergman verfolgt eine weitere Spur …

Meine Meinung:
Mit ihrem Debütroman kann Kristina Ohlsson durchaus überzeugen. Er ist logisch aufgebaut, fesselnd erzählt und flüssig geschrieben. Zwar kann man sich relativ bald denken, dass die Ermittlungen der Polizei zunächst in die falsche Richtung gehen, doch welches die richtige Richtung ist, weiß man auch als Leser bis zum Schluss nicht. Der Fall wird logisch aufgeklärt, nachdem die Autorin zuvor einige Irrwege für den Leser konstruiert hat. Die Handlung an sich hat mir also gut gefallen.

Was mich nicht so ganz begeistern konnte, war das Personal. Alex Recht leitet die Truppe. Er ist ein hochgelobter Ermittler. Mir blieb allerdings verborgen, warum er so hochgelobt ist. Seine Denkweise ist ziemlich simpel und von Vorurteilen geprägt. Der fünfundzwanzigjährige Peder Rydh ist unangenehm ehrgeizig und auch privat nicht besonders sympathisch. Er sieht sich in Konkurrenz zu seiner neuen Zivilkollegin Fredrika Bergman. Sie wollte eigentlich gar nicht zur Polizei und ist nur aufgrund eines tragischen Geschehens dort gelandet. Anfangs ist sie nicht sehr glücklich mit ihrer Arbeit, aber zum Glück bessert sich das im Lauf der Zeit und sie erliegt dem Jagdfieber.

Die Autorin konnte mich von Anfang bis Ende fesseln. Schon aufgrund der Tatsache, dass wir es hier mit einem Serientäter zu tun haben und ständig fürchten müssen, dass er sich bald ein neues Opfer holt, ist der Roman sehr spannend. Man fiebert mit, dabei weiß man sogar ein bisschen mehr als die Polizei, da immer wieder Passagen aus Sicht des Täters eingeschoben sind. Dessen Motive sind lange Zeit unklar bzw. unverständlich, doch am Ende kommt Licht ins Dunkel.

Die Reihe:
1. Aschenputtel
2. Tausendschön
3. Sterntaler
4. Himmelschlüssel
5. Papierjunge

★★★★☆

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4 Gedanken zu “Rezension zu „Aschenputtel“ von Kristina Ohlsson

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