Rezension zu „Dem Himmel so nah“ von Jojo Moyes

100_4252Auf dem Foto ist eine Lizenzausgabe des RM Buch und Medien Verlags zu sehen.

 

 

 

 

 

Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
Verlag: Page & Turner (28. Januar 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442203215
Originaltitel: Silver Bay
Preis: ??? (Das Buch ist vergriffen und wird zu horrenden Preisen gebraucht gehandelt.)

Sicher nicht Jojo Moyes’ bestes Werk

Inhalt:

Mike Dormer ist ein erfolgreicher Geschäftsmann in London. Sein Spezialgebiet sind Finanzierungen. Als er ein Projekt in Australien klarmachen soll, rechnet er nicht damit, dass sein Aufenthalt dort seine ganze Lebensplanung durcheinanderbringen könnte. Inmitten von Walen und Delfinen und mehr oder weniger liebenswürdigen Menschen lernt Mike die Welt mit anderen Augen zu sehen.

Meine Meinung:
Ich habe nun schon einige Romane der Autorin gelesen und muss leider sagen, dass mir dieser mit am wenigsten gefallen hat. Am Anfang – so ca. die ersten 300 Seiten – zieht sich die Geschichte ziemlich in die Länge. Weder konnte ich mich für die Protagonisten begeistern noch für die weitgehend vorhersehbare Handlung.

Moyes nervte mich etwas mit ihrem erhobenen Zeigefinger. Naturschutz gegen Profitgier – das war ziemlich platt.

Auch der Schreibstil behagte mir nicht. Da war nichts Besonderes dran. Klar, es war flüssig erzählt, aber das war es dann auch schon. Mir fehlten Gefühle und ein auflockerndes Element.

Dass die Erzählperspektive in jedem Kapitel wechselt, bereitete mir anfangs Probleme. Es dauerte immer wieder ein bisschen, bis ich mich auf die jeweilige Person einlassen konnte. Außerdem wurden manche Szenen dadurch von zwei Seiten beleuchtet, was das Ganze noch unnötigerweise in die Länge zog. Alle Personen erzählen in der Ich-Form, was mich etwas verwirrte, zumal sie sich sprachlich wenig unterscheiden.

Im letzten Drittel wurde es dann aber schön spannend und es kamen noch ein paar Geheimnisse ans Tageslicht, von denen mir aber eines schon wieder fast zu viel war, zu viel Friede-Freude-Eierkuchen. Das wäre meiner Meinung nach nicht nötig gewesen. Manchmal ist weniger einfach mehr.

★★★☆☆

Advertisements

3 Gedanken zu “Rezension zu „Dem Himmel so nah“ von Jojo Moyes

  1. Man ist immer skeptisch, wenn die Schreibweise so abweicht….da denkt man immer an Ghostwriter…..irgendwo habe ich z B. mal gelesen, das Panem gar nicht von Suzanne Collins geschrieben worden ist….wer weiss ob es von Jojo ist….`????

    Gefällt 1 Person

    • Echt??? Panem soll nicht von Suzanne Collins sein? Hm, da kann ich schlecht vergleichen, weil ich von Collins sonst nichts gelesen habe.

      Aber eigentlich denke ich schon, dass „Dem Himmel so nah“ von Moyes selbst geschrieben wurde. Das Buch ist ja schon etwas älter und eher ein früheres Werk von ihr. Vielleicht hatte sie da einfach den Dreh noch nicht raus? 😉
      Liebe Grüße
      Lilli

      Gefällt mir

      • Ja ich habe es mal irgendwo gelesen….aber ob es stimmt?? Habe nie wieder so ein Gerücht gelesen, und die Bücher haben ja einige gelesen…da hätte bestimmt mal einer was gesagt…kann natürlich sein, dass sie da noch an ihrem Stil experimentiert hat….nur schade, wenn man dieses Buch als erstes liest, dann hat man wenig Lust die anderen zu lesen….also…immer erst die neueren Exemplare der Autoren lesen….hihihi

        Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s