Rezension zu „Edelherb“ von Gabrielle Zevin

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Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 1 (23. Oktober 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3841421319
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: Birthright 2 – Because it is my Blood
Preis: 16,99 €

Die bittersüße Geschichte geht weiter

Inhalt:
Anyas Erzfeind, der Staatsanwalt und Vater ihres Freundes Win, findet mal wieder einen Grund, Anya nach Liberty, die Jugendstrafanstalt, zu schicken. Doch diesmal flieht Anya mit Hilfe ihrer Freunde nach Mexico, wo sie auf einer Kakaoplantage viel über den Anbau und die Verarbeitung der bittersüßen Frucht lernt und neue Freunde gewinnt. Doch ist ihre Freiheit es wert, dass sie dafür auf den Kontakt zu ihrer Familie und ihren Freunden in New York verzichten muss? Zumal sie auch in Mexico nicht sicher ist …

Meine Meinung:
Anfangs hatte ich das Gefühl, dies ist ein typischer Mittelband, die Handlung wollte gar nicht recht in Schwung kommen. Nach hundert Seiten war quasi noch nichts geschehen. Aber dann! Plötzlich ging es los, es passierte endlich etwas, und die Handlung nahm schnell Fahrt auf.

Und nun konnte ich wieder mit Anya mitfiebern, um ihr Leben und das ihrer Lieben bangen, mit ihr die schönen Seiten von Mexico und die schönen Seiten von Schokolade genießen, mit ihr eifersüchtig sein und unsicher. Ich konnte ihren Gedanken folgen, die sie sich über ihre eigene Zukunft und die Zukunft von Balanchine Chocolate macht. Und ich muss sagen, Anya wurde mir dabei immer sympathischer. Ich finde es toll, wie sie sich um alles kümmert und Verantwortung übernimmt, wie wichtig ihr die Menschen sind, die ihr nahestehen. Und auch wenn sie immer wieder Rückschläge hinnehmen muss, lässt sie sich doch nicht unterkriegen. Eine tolle Protagonistin!

Doch auch einige der Nebenfiguren konnten mich in diesem Band begeistern. Win spielt leider eine eher untergeordnete Rolle, aber dafür konnte mich Theo, den Anya in Mexico kennenlernt, für sich einnehmen. Und auch Wins Vater spielt eine differenzierte Rolle, was ich sehr interessant fand.

Am Schreibstil gibt es auch überhaupt nichts zu meckern. Das Buch lässt sich super locker lesen, die Seiten fliegen nur so dahin. Alles wirkt sehr lebendig, man hat fast das Gefühl, dabei zu sein.

Fazit:
Nach einer anfänglichen Flaute entwickelte sich der 2. Band der Schokoladen-Trilogie dann doch noch zu einem gelungenen Lesevergnügen.

Die Reihe:
1. Bitterzart
2. Edelherb
3. Extradunkel

★★★★☆

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2 Gedanken zu “Rezension zu „Edelherb“ von Gabrielle Zevin

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