Rezension zu „Silber. Das dritte Buch der Träume“ von Kerstin Gier

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Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 3 (8. Oktober 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3841421685
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Preis: 19,99 €

Befriedigendes, aber nicht begeisterndes Finale der Silber-Trilogie

Inhalt:
Liv und Henry sind wieder zusammen, aber Liv hat Henry eine Lüge aufgetischt, woran sie lange zu knabbern hat. Arthur wird immer gerissener und gefährlicher, und Anabel ist auch nicht ohne! Im Traumkorridor geht es turbulent zu, und nicht nur dort – auch in der Realität ist einiges los, was Liv auf Trab hält.

Meine Meinung:
Nachdem ich vom ersten Band der Trilogie total begeistert war, weil ich einfach die Idee so toll fand und den witzigen Schreibstil ebenso, fand ich den zweiten Band um einiges schwächer. Vom dritten hatte ich mir nun ein fulminantes Finale erhofft, aber leider nicht bekommen. Keine Frage, es hat mir viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, einfach weil Kerstin Gier einen so flotten und lockeren Schreibstil hat. Allerdings fand ich die ersten beiden Bände etwas humorvoller. Dafür war der dritte nun wieder etwas spannender. Aber er war eben nicht besonders spektakulär, sodass er leider an einer 5-Sterne-Bewertung vorbei geschrammt ist.

Irgendwie hatte ich den Eindruck, hier wurden einige Handlungsfäden nicht konsequent zu Ende geführt. Sie verliefen ein bisschen im Sand bzw. brachen abrupt ab. Ich möchte hier nicht näher darauf eingehen, um nicht zu spoilern. Will sich Frau Gier hier die Option auf eine Fortsetzung offenhalten oder stand sie unter Termindruck?

Die Charaktere entwickeln sich alle weiter, besonders Mia, Livs kleine Schwester, die es faustdick hinter den Ohren hat und von den anderen zwar belächelt wird, aber sich ganz gut zu helfen weiß. Grayson erschien mir etwas blass, seine Haupttätigkeit war Essen. Und auch Arthur und Anabel verändern sich. Es ist spannend, das zu verfolgen.

Secrecys Blog-Beiträge ziehen sich wieder durch das ganze Buch. Und endlich erfahren wir am Ende auch, wer sich tatsächlich dahinter verbirgt. Zum Teil hat es mich überrascht.

Fazit:
Insgesamt ist die Silber-Trilogie recht witzig und fantasievoll. Mir hat das Lesen viel Spaß gemacht, und ich empfehle diese Bücher gerne weiter.

★★★★☆

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3 Gedanken zu “Rezension zu „Silber. Das dritte Buch der Träume“ von Kerstin Gier

  1. Hallo Lilli,

    ich habe die Silber-Trilogie auch vor kurzem beendet und habe es insgesamt genossen, die Bücher zu lesen. Allerdings hatte ich auch – wie du – das Gefühl, dass Kerstin Gier nicht ganz „frei“ war beim Schreiben, dass sie tatsächlich unter Termindruck stand. Dies deutet sie ja auch in der Danksagung an. Ich stelle mir das ganz schön schwer für AutorInnen vor – unter Druck schreiben zu müssen, wo die Schriftstellerei doch so ein kreativer Prozess ist, bei dem man ganz viel Freiraum braucht.

    Aber ich finde es gut, dass du das in deiner Rezi erwähnt hast und das Buch nicht nur bis „in den siebten Himmel“ gelobt hast. 🙂

    Ich wünsche dir eine schöne Woche!

    Liebe Grüße
    von Tina

    P.S.: Mir ist vor ein paar Tagen mit Schrecken aufgefallen, dass ich noch gar nicht deine Fragen vom „Liebster Award“ beantwortet habe… Das ist ja jetzt schon ewig her – ich hatte es einfach vergessen… Sorry! Nächste Woche werde ich das aber nachholen. 🙂

    Gefällt 1 Person

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