Rezension zu „Vegan Italian Style“ von Attila Hildmann

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Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Becker Joest Volk Verlag; Auflage: 1. (2. November 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3954531110
Preis: 29,99 €

Attila Hildmann zeigt Italien, wie vegan geht

Ich ernähre mich nicht vegan, bin aber immer auf der Suche nach neuen gesunden Rezepten. Wenn ich dabei noch etwas für die Umwelt bzw. für Tiere tun kann, umso besser.

„Vegan Italian Style“ besticht durch eine hochwertige Ausstattung: gutes Papier, Schutzumschlag, ansprechende ganzseitige Fotos zu allen Rezepten. Wie bei den Kochbüchern von Attila Hildmann üblich, findet man auch hier viele Fotos von ihm selbst oder von seiner Mutter und Freunden beim Kochen oder Schlemmen, was aus dem Kochbuch eine Attila-Hildmann-Bibel macht. Ehrlich gesagt, könnte ich persönlich ja auf diese privaten Fotos verzichten, mir geht es schlicht um die Rezepte.

Dass die mediterrane Küche gesund ist, hat wahrscheinlich jeder schon einmal gehört. Folgerichtig beginnt Attila Hildmann sein neues Kochbuch nach einer kurzen Einführung in die italienische Lebensweise mit der Betrachtung verschiedener Zutaten, die in Italien häufig verwendet werden, vom medizinischen Standpunkt aus. Er erklärt die Inhaltsstoffe und pharmazeutische Wirkung von Olivenöl, verschiedenen Kräutern sowie Tomaten, Knoblauch und Rotwein.

Weiter geht es mit der „richtigen“ Zubereitung von Pasta, also Nudeln. Dieses dürfte in keinem normalen Haushalt eine große Herausforderung darstellen. Anders sieht es bei der empfohlenen Backart von Pizza aus. Hier fordert Attila Hildmann Zubehör, das angeschafft werden muss, um in einem normalen Backofen ein „geniales“ Ergebnis zu erhalten, nämlich einen sogenannten Pizzastein. Denn einen echten Pizzaofen werden wohl die wenigsten von uns zu Hause haben.

Kommen wir zum Rezeptteil. Er gliedert sich in die folgenden Bereiche mit insgesamt über hundert Rezepten, wobei der Hauptteil bei den Nudelgerichten liegt:

– Antipasti e pane – Leichtes zu Beginn
– Insalate – Vegan, frisch, italienisch
– Pasta e pesto – Köstliche Nudelgerichte
– Pizze – Kross und herzhaft freisch aus dem Ofen
– Secondi piatti – Der italienische Hauptgang
– Dolci – Der süße Abschluss

Jedem Rezept ist eine Doppelseite gewidmet, eine Seite für die Zutatenliste und die Zubereitung, gegenüber ein ganzseitiges Foto, das die Speisen wirklich sehr appetitlich darstellt. Man möchte am liebsten alles gleichzeitig probieren.

Es gibt Rezepte, die wenig Zeit in Anspruch nehmen, und welche, für die man länger braucht. Die Zeiten sind jeweils angegeben. Zu den meisten Rezepten gibt es wie auch schon in den bisher erschienen AH-Büchern spezielle Anmerkungen und Tipps von Attila Hildmann. Manche Rezepte sind recht einfach, und ich verstehe sie eher als Anregung, manche sind aber auch etwas ausgefeilter. Die Zutaten zu besorgen, dürfte in den wenigsten Fällen ein Problem sein. Im gut sortierten Supermarkt sollte man das meiste bekommen.

Fazit:
Insgesamt hat mich das 6. AH-Kochbuch weitgehend überzeugen können.

★★★★☆

Herzlichen Dank an vorablesen.de und den Becker Joest Volk Verlag für das Rezensionsexemplar.

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